Angela Merkel im Intercontec-Labor an Hochschule Deggendorf

merkel_4Oktober 2008: Die Deggendorfer FH war im Rahmen von Merkels sogenannter Bildungsreise durch Deutschland die einzige Station im Freistaat.

Kanzlerin Merkel zeigt sich beeindruckt von Intercontec-Labor an der Hochschule Deggendorf.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Kooperation der Deggendorfer Fachhochschule mit der Wirtschaft gelobt.

Die FH arbeite vorbildlich mit den Mittelständlern in der Region zusammen und sei auch international gut vernetzt, sagte die Kanzlerin gestern nach einem Besuch der Einrichtung. Die Hochschule Deggendorf kann stolz darauf sein, die einzige bayerische Station bei Merkels Bildungsreise durch Deutschland zu sein.


Angela  Merkel zu Besuch an Hochschule DeggendorfDer eigens eingerichtete Intercontec Hörsaal, wo theoretisches Wissen vermittelt wird, wird praktisch ducht das Intercontec Labor ergänzt. Ein von Intercontec angeschaffter Computertomograph für die Vermessung hochkomplexer Bauteilgeometrien steht in diesem Labor auch für die Forschung und Lehrtätigkeit der angehenden Akademiker zur Verfügung.

Jochen Kraus ist Mitarbeiter von Intercontec und unterrichtet an der Hochschule Deggendorf. Er erklärte Frau Merkel die Funktionsweise des Computertomographen:

Was ein Entwicklerteam für Wochen beschäftigen würde, schafft das Gerät in kürzester Zeit. Die Anwendungen seien vielfältig, schwärmte Kraus.




Geschäftsinhaber und Gründer von Intercontec,        
Herr Wolfgang Pfeiffer im Gespräch mit Kanzlerin Merkel

Kanzlerin Merkel im Intercontec-Labor

Intercontec nutzt den CT u. a. zur Vermessung hochkomplizierter Kunststoff-Spritzgussteile im hunderdstelmilimeter Bereich, zur Spektralanalyse für die Ermittlung der Legierungsbestandteile verschiedener Materialien sowie zur Aufspürung von Materialfehlern wie Risse, Lufteinschlüsse und Einfallstellen.

Die Kanzlerin zeigte sich beeindruckt, als sie die Röhre inspiziert. Sie fachsimpelt mit den Forschern und kann doch selbst als promovierte Naturwissenschaftlerin nicht jede technische Finesse gleich durchblicken.

Die Anforderungen an den Prüfaufwand für Steckverbinder von Intercontec und besonders der firmeneigene Computertomgraph beeindruckten die Bundeskanzlerin am meisten.